Hellbühl (10. Februar 2012)

An diesem Weekend stand er nun also bevor, der ultimative Härtetest für die Fasnachtswoche. Den Auftakt machten wir an der legendären Schliiferparty in Hellbühl. Da sich das Dorf nur unweit von unserer Heimat befindet, wurde auf eine Anreise im Car verzichtet. Das heisst aber nicht, dass nun alle mit Ihrem Privat PW anreisen mussten. GEMA-Taxi übernahm den Transfer unserer Mitglieder, ausser man weilte noch in Genf.

Viele Ladies unserer Truppe durften allerdings noch bis 18.30 Uhr arbeiten und hatten auch Samstag wieder Einsatz bei Ihrem Arbeitgeber.

Als Nummer 5 am Monsterkonzert kämpften wir wie am letzten Weekend mit dem sibirischen Klima. Teilweise wurde es verpasst, die Arbeitsgeräte auf die richtige Temperaturen zu bringen. Daraus resultierte dann ein sehr „origineller“ Auftakt in das Stück welches wir spielten. Für das Volk war es aber kaum hörbar.

Kaum war die Darbietung vollendet, begab man sich unverzüglich an die wärmenden Tränken. Das feine „Ghackets met Hörndli“ fand guten Zuspruch. In der Garderobe wurde wieder Carajillo aufgetischt. Das erfreute doch so manches Mitglied von uns. Als Beilage wurden harte Gitarrenriffs und Headbanger Songs gereicht. Gewisse Formationen spielten auf der Aussenbühne Ihren Auftritt.

In unserer Güte horchten wir den Klängen einer Gruppe aus Malters. Sorry, aber ich kann nicht genau sagen, ob das nun die „Schabegrabscher“ oder die „Schädubrommer“ waren.

Jedenfalls kann ich aber mit Gewissheit sagen, dass es dieselbe Musik war, welche auch nicht in Kägiswil war.  Nach einer kurzen Aufwärmung am Schiff, war dann bereits die Zeit gekommen, um sich für den Auftritt bereit zu machen. In der Zwischenzeit tauchte dann auch noch der Mann aus Genf auf.

Dieser brillierte in den Folge mit einem Partyverhalten, dass einem Erstkommunikanten glich. 3 Stunden anwesend, einmal Blau, einmal Grün und 2mal Jörg. Bravo.

Bei diesem Auftritt verlief alles plangemäss, ausser bei einem, der noch die halbe Bühne umbauen musste, da er was von seinem Instrument verloren hat. Trotz dieses Malheurs konnte unsere Darbietung als voller Erfolg verbucht werden. Musikalisch war der Abend somit für uns beendet.

Natürlich folgte wie schon so oft noch die Kür an den Getränkeständen. Nach und nach verabschiedeten sich aber immer Leute, da Sie entweder arbeiten mussten, ein Casting in Zürich hatten, oder man/frau selber einsehen mussten, dass es doch besser sei, sich auf den Heimweg zu machen.

Hauptsache, man konnte sich eine Wurst am Foodstand ergattern um dieser einen kurzen Aufenthalt in der Magengegend zu ermöglichen.

Eine Premiere gab aber noch zu bestaunen. Die bekannteste Persönlichkeit von Hellbühl, Fussballkenner und Fasnachtsliebhaber „Senni“ lief im neuen Dress und gefärbten Haaren auf. Bis zum bitteren Ende wurde aber noch in der Garderobe weitergefeiert. Als dann aber auch da „Finito“ war, zog es drei unerschrockene noch in den Room zur After-Party.

Besten Dank „Häubele“, nächstes Jahr gerne wieder, am liebsten bei 20°C.

Morgen geht es dann an den Carneval nach Buttiswangen-Grossholz, bekannt für seine lustigen Spiele beim Monsterkonzert. Na, da sind wir mal gespannt.

 

Blerim im Februar 12