Kägiswil (04. Februar 2012)
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- Geschrieben von Blerim
Fu**ing Cool, unser Motto war an diesem Samstag Programm. Schon während der ganzen Woche wurde es von Tag zu Tag kälter. Die meisten Mitglieder kamen im sogenannten „Zwibeli-Style“ zum Schminken. Da die elektrische Installation im Haus der Farben nicht gerade auf dem neuesten Stand war und wir wohl ein oder zwei Elektroöfen zu viel ans Netz angeschlossen haben, führte dies zu drei oder vier Stromausfällen. Dank eventpowering.ch konnte man den Sicherheitsbestand an Sicherungen erhöhen. Nichts desto trotz wurde trotzdem gemütlich das Apéro zelebriert. Mit knapp 10 Minuten Verspätung wurde dann die Fahrt nach Kägiswil in Angriff genommen. Die Cüpli-Fraktion konnte sich noch bis Emmenbrücke an dem prickelnden Saft erfreuen, bevor die Reserven sich dem Ende neigten. Unser „Master of the Games“ nahm sich einer Gruppe von Frauen an und jagte Sie während der ganzen Fahrt mehr oder weniger durch den Bus. Maulwurf, der gerade mit den Backstreet-Boys für die Aufnahme eines Videoclips in Sarnen weilte, luden wir dann in Alpnach auf.
Wir danken den Schminkpartnern aus Obwalden, dass Sie aus diesem Gesicht, doch noch was tolles zaubern konnten
.
Auf dem Festareal angekommen, ging es mit dem kompletten Bundesrat an den Präsi-Tampi +5 Apero. Jost, ein ehemaliger Schulkamerad von Kili informierte über den Festablauf. Voller Stolz wurde auch erwähnt, dass es in Kägiswil nun einen Bankomat hat. Somit kenne ich nur noch eine Gemeinde, die ohne Bankomat auskommt und das wäre dann Neudorf.
Für den Einzug machten wir uns dann um 18.00 Uhr bereit. Die Instrumente mussten zuerst enteist werden, vorher war an ein Spielen nicht zu denken. Die knapp 50 Meter Einzug erledigten wir in der Kälte im Stile eines Usain Bolts. Danach hiess es wieder Abwarten und Tee trinken. Jeder versuchte den Besten Platz beim Wärmepilz für sich zu beanspruchen. Trotz eisiger Kälte verharrten wir am Kaffeestand und lauschten mit unseren Eiszapfen den anderen Musiken zu.
Nun, da es Gott jetzt wusste, zog es uns sofort an die Wärme. In der Halle wurde zum Nachtessen geladen. Da sich dabei die meisten bekleckert hatten musste in der Bar nebenan ordentlich Wäsche gewaschen werden. Die Waschmaschine lief auf Hochtouren und bereits vor 21.00 waren Waschpulver und Weichspüler vergriffen. Der Ersatzweichspüler vermochte nicht alle zu überzeugen und so musste man wohl oder übel mal einen Meister des Jagens in die Magengegend lassen. Ein komischer Typ tanzte danach noch diverse Ladies unserer Ensembles an. Als er sich zu erkennen gab staunten wir nicht schlecht. Hat doch Marco M. den Weg nach Kägiswil auf sich genommen. Klar musste das Wiedersehen gleich gefeiert werden, da die Zeit bis zum Auftritt um 23.00 Uhr noch reichte.
Auch vor diesem Auftritt hielt man sich 15 Minuten vor dem Anhänger bereit um sich einzustimmen. Wobei es an diesem Samstag mehr darum ging, dass Arbeitsgerät aufzutauen. Im Guggerzelt legten wir dann um 23.00 Uhr los. Musikalisch war der Auftritt passabel, mehr aber auch nicht. Lag wohl daran, dass die meisten Ihre Kraft beim Waschen verpufft hatten. Das Publikum vermochten wir dennoch in unseren Bann zu ziehen. 1200 Sekunden später waren wir dann bereits wieder auf dem Weg zum Hänger. Einer war für die Party besonders motiviert. Hatte er doch letzten Samstag nicht teilnehmen können. Dies wollte er wohl an diesem Abend gleich kompensieren. Scheinbar kam er erst um 13.00 Uhr am Sonntag nach Hause. Hat sich dann aber für die Probe wieder einigermassen in Schale werfen können. Imposant war auch unser Beitrag, denn wir für die Bergbauern in Kägiswil an den Baren spendeten. Die Stimmung war ausgelassen und es wurde getanzt und gefeiert bis die Strohballen vor Freude sich unter das Partyvolk mischten.
Kägiswil war auf jeden Fall eine Reise wert. Besten Dank an die Dossäbängeler.
Auf der Heimfahrt informierte Weeeeeeeermmmiiii dann noch ausgiebig über das „Chreisle und Schwadere“. Einige liessen sich davon aber nicht beeindrucken und genossen schon einmal eine erste Tranche schlaf. Das Unterfangen Sempach wurde dann noch angezettelt aber dann eben so schnell wieder über den Haufen geworfen, denn die Sehnsucht nach einem warmen Bett war einfach grösser.
Am nächsten Weekend folgt dann wie immer der obligate Härtetest für die Fasnachtswoche. Am Freitag sind wir zu Gast in Hellbühl. Wir freuen uns auf Carajillo in der Garderobe und viele ehemalige Mitglieder. Am Samstag geht es dann in Buttisholz mit dem Carneval weiter. Hoffen wir, dass jeder dieses Weekend unbeschadet übersteht.
Blerim im Februar 12

