Eich (28. Januar 2012)

Vor 40 Jahren hatte sich in Eich eine Gruppe von Leuten dazu entschlossen, einen Verein zu gründen, um an der 5. Jahreszeit mit musikalischen Einlagen, farbenfrohen Gewändern und gesellschaftlichem Beisammensein die bösen Wintergeister aus dem idyllischen Dorf am Sempachersee zu vertreiben.

Die Eichleguugger luden zum Jubiläums-Fest und wir folgten dieser Einladung natürlich gerne.

Aus den Erfahrungen vom letzten Jahr wussten wir, dass  in Eich kein Monster stattfand. So konnten wir uns den ganzen Samstagnachmittag auf den Abend vorbereiten. Ob dies nun im Schminkraum oder sonst in einer Stube stattfand spielte eigentlich keine Rolle. Die Stimmung und die Vorfreude auf die Party waren bei der Abfahrt schon wieder sensationell. Wiederum ging es mit Moby Dick auf die Strasse.

Auf der kurzen Fahrt wurde noch die CD-Release von DJ-Alenwiis(Miau) gefeiert.  In Eich angekommen gab es dann auch gleich die Eintrittsbänder und die Mitglieder konnten sich den Baren hingeben. Nächster Treffpunkt war ja dann erst um 23.45 Uhr beim Anhänger. Der Präsi-Tampi Apéro fand um 19.45 Uhr statt, waren wir jedenfalls der Meinung. 15 Minuten und eine Platte Schinkengipfeli später trudelten dann auch noch die restlichen Personen ein. Nach einer kurzen Ansprache vom Präsidenten Dani Schuler hob man nochmals das Glas, um den Jubilaren ein schönes Fest zu wünschen. Danach war Bescherung angesagt. Wir übergaben die 4.5 Liter Flasche Wodka und das Oberhaupt nahm diese mit funkelnden Augen entgegen. Als das Austauschen der Nettigkeiten vorbei war, begab man sich zu den anderen Mitgliedern an die Bar und feierte als ob wir selber ein Jubiläum hätten.

Um 22.00 Uhr stand der Auftritt der Gastgeber auf dem Programm. In Ihrem Jubliäumsjahr haben Sie sich etwas Spezielles einfallen lassen. Mit ehemaligen Mitgliedern haben Sie diverse Stücke eingeübt und werden diese an ausgewählten Anlässen zusammen spielen. So fanden sich über 50 Leute auf der Bühne ein. Als Bierlieferant von Mani wohnte ich dem Auftritt bei. Gelungene Sache muss ich also sagen. Ein paar Bier und Shots später haben wir uns dann beim Anhänger versammelt und machten uns bereit für unsere Darbietung. Zwibi kam auf den letzten Drücker, dafür mit Krawatte und edlen Hosen.

Nach der Ansage durch DJ Deux-M, früher auch aktives Mitglieder unserer Musik, dreschte der Schlag los. Nach unserem Set was 2 x 2 Lieder und einen Rhythmus beinhaltete konnte man sich zufrieden zeigen, auch wenn man sich an der Hausbergkante noch ein wenig zu schüchtern gab. Zielsprung funktionierte aber ganz gut, auch dank dem Einsatz unseres TM’s an der Pauke.  

Was nun folgte, erledigten wir im Stile eines abgebrühten Routiniers. Instrumente verstauen und sofort wieder an die Bar oder auf die Tanzfläche. Je später der Abend, desto dünner das Portemonnaie, desto höher die Anzahl Ausfallschritte, desto grösser die Lust auf einen Hamburger, desto mehr wurden die eigenen Fähigkeiten überschätzt und desto kleiner die Trinkkadenz. Aber keine Angst. Dies sind nur die Anzeichen einer Party, die uns sehr gefallen hat.

Nach ein paar Schwierigkeiten mit dem Car haben wir dann halt den Rückweg ohne Anhänger, aber mit vielen Fremden in Angriff genommen. Zeitlich etwas im Verzug reichte es halt dann nicht mehr auf den Nachtstern um in die Stadt zu kommen. Bei einem Schlumi im „Room“ wurde dann der Abend gemütlich abgeschlossen. Zwei Mitgliederinnen tanzten jedoch noch bis fünf Uhr in der Früh weiter und baten den DJ dauernd den Michel Telo zu spielen.

Wie gut die Party war zeigte sich am Sonntag. Da hatten sich einige noch nicht richtig regenerieren können. Auch interessant wäre zu wissen, wie die Toiletten im Hallenstadion ausschauen. Musste doch da ein Pferdenarr um 10.00 Uhr den Krähen rufen. Tja, man wird auch nicht jünger. Ich  hoffe aber, dass das Familienfest der Schwaller-Betscharten ohne Jörg auskam.

So, das war die Story aus Eich. Besten Dank nochmals für die Party, hat gerockt. Geniesst euer Jubiläums Jahr und wir sehen uns spätestens in Altishofen an der Getränkeausgabe.

Ond am nächschte Wocheänd semmer ide Ländere osse, z Kägiswiu bi de Dossäbängeler. Die hend schiins en Izoog, das häisst, mer chönd weder einisch Gässele, aber d Grende lömmer dihei.

Blerim im Januar 12