Emmen-Bronx (21. Januar 2012)
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- Geschrieben von Blerim
Diesen Samstag war der Tag der Premieren. Wir durften unsere neue Tracht das erste Mal an die Fasnacht ausführen, die neue Schminke feierte seinen Einstand und im neuen Malatelier herrschte schon am Mittag reger Verkehr. Dies lag wohl auch daran, dass die legendäre Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel stattfand. Vor der Abfahrt um 19.00 Uhr wurden noch zahlreiche Smirnoff Ice getrunken, die neuen Gewänder der einzelnen Mitglieder betrachtet, die geilen Boots von Kili bestaunt und hie und da wieder mal was für die Befeuchtung der trockenen Kehle eingeworfen.
Auch dieses Jahr reisen wir mit Staub Reisen an die Anlässe während der Vorfasnacht und Fasnacht. Der Chef liess es sich nicht nehmen und chauffierte uns gleich selbst in das weitentfernte Emmenbrücke.
Das er gleich seinen neusten Hundeschlitten mitnehmen würde, davon war ich selber überrascht. Handelte es sich doch dabei um ein doppelstöckiges Monster, welches ein Fassungsvermögen von 91 Leuten hat und mit jedem Luxus ausgestattet ist. So konnten wir noch ne Runde „Versteckis“ spielen.
Pünktlich um 19.00 Uhr ging die Fahrt im Moby Dick Richtung Emmen Bronx los. Da dieser Koloss von Rhodos die maximale Höhe voll ausnutzt, mussten wir noch ne Zufahrt finden, die den Dimensionen des Cars entsprachen. Über einen Umweg über den Seetalplatz griffen wir das Festareal über das Mooshüüsli an. Die Zusatzrunde für das platzieren des Anhängers, sowie die Wartezeit werde ich hier nicht weiter erläutern.
Sogleich wurde die Bar aufgesucht und man sorgte dafür, dass das Barpersonal keinen ruhigen Abend mehr haben sollte. Ein paar Drinks später trafen dann auch noch die sechs Pinguine ein. Ihre Jagd war ein voller Erfolg. Hatten Sie doch haufenweise Fisch übrig, den Sie noch verschenken konnten. Besten Dank auch nochmals dafür. So um die 22.15 Uhr ging es dann langsam Richtung Anhänger. Unser „erster“ Auftritt stand bevor. Da es einige „Vereinigte“ Guuggen am Starte hatte, wollten wir uns natürlich nicht blamieren und gaben unser Bestes. Das Gersag kochte wie zu den Zeiten, als der FCL im gleichnamigen Stadion nicht unweit von uns gespielt hat. Diese positive Stimmung nahmen wir in uns auf und zündeten gleich ein musikalisches Feuerwerk, welches eine Dauer von gut 20 Minuten aufwies. Unter Applaus haben wir dann die Bühne wieder freigegeben und räumten die Instrumente sofort in den Hänger. Unser TM gratulierte uns noch zum Auftritt, gab aber auch gleich zu verstehen, dass man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen könne, sondern nun auch an der Bar zum Triumph ansetzten soll. Dies ist bekanntlich einer unserer leichtesten Übungen. Da aber der Maulwurf nicht gesagt hatte, welche Bar gemeint war, entschlossen sich ein paar wenige noch nach Schachen zu fahren. Die dagebliebenen sorgten weiterhin dafür, dass die Ladies und Gents hinter der Bar keine Pause hatten.
Gesungen, getanzt und pünktlich um Mitternacht wurde Hans Nötig noch zum Geburtstag gratuliert.
Es wurde ca. 28 das Glas gehoben und das Feiern wollte einfach kein Ende nehmen. Da ich keine Uhr hatte, genügte ein Blick ins Portemonnaie um abschätzen zu können, wie spät es ist. Mit dem letzten Münzen und der Beihilfe von Polizist Mattli, konnte ich mir noch 20 Franken Zeit erkaufen.
Dies reichte vollkommen aus, um den Car um 02.30 Uhr zu besteigen. Unser längster hatte sich um 02.15 Uhr ein Taxi gegönnt, da er die 15 Minuten nicht mehr abwarten konnte. Zwei Nasen haben noch den Car verpasst, was aber nicht weiter schlimm ist, da die Bronx ja nur einen Steinwurf von New Church entfernt ist. Abschliessend kann man sagen, dass wohl niemand traurig war, dass am Sonntag keine Probe stattfand.
Nächstes Weekend geht es wie im letzten Jahr nach Eich. Aus guter Quelle habe ich erfahren, dass die Shotbar den Ansprüchen der Chöbler gerecht werden sollte….we will see ;-)
Hannes Rüschli aka Blerim im Januar 2012

